2. Pressemitteilung zum Insolvenzverfahren

Offizielle Pressemitteilung 2. Juni 2020:

Kunden halten „Intersport EISERT“ die Treue
Die Geschäfte des Erlanger Sporthauses „Intersport EISERT“ laufen stabil. Nach der Wiedereröffnung und dem Insolvenzantrag Anfang Mai haben die Umsätze schnell wieder ein zufriedenstellendes Niveau erreicht. 

 

Auch der Umbau der Verkaufsräume kommt gut voran.

Erlangen. „Unsere Kunden halten uns nach wie vor die Treue“, betonte Geschäftsführer Christian Bier. „Geholfen hat uns sicherlich das anhaltend schöne Frühlingswetter. Besonders gefragt sind Artikel für Sportarten an der frischen Luft, wie etwa Laufen oder Wandern – also Sportarten, die trotz der Corona-Pandemie möglich sind.“

Der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun, hatte unmittelbar nach dem Insolvenzantrag Kontakt zu allen wichtigen Lieferanten aufgenommen. Der Verkaufsbetrieb von „Intersport EISERT“ sowie des Online-Shops www.intersport-eisert.de konnte dadurch mit einem umfangreichen Sortiment fortgesetzt worden.

 

Zudem können die vor dem Insolvenzantrag begonnenen Umbauarbeiten auch während des vorläufigen Insolvenzverfahrens fortgesetzt und abgeschlossen werden.
Böhm prüft zurzeit die zur Verfügung stehenden Sanierungsoptionen. Ziel ist der Erhalt des Geschäftsbetriebs und möglichst vieler Arbeitsplätze.

Intersport Eisert gehört mit einer Verkaufsfläche von rund 2.700 Quadratmetern und rund 80 Arbeitnehmern zu den führenden Sportartikel-Fachgeschäften in Nordbayern. Das Unternehmen feierte im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen und befindet sich seit seiner Gründung in Familienbesitz, mittlerweile in der vierten Generation.

 

Offizielle Pressemitteilung 4. Mai 2020:

 

"Intersport Eisert saniert sich über ein Insolvenzverfahren. 
Die Türen des Erlanger Sporthauses bleiben auch nach dem Insolvenzantrag für die Kunden geöffnet." 

 

Der Verkaufsbetrieb wird zu den gewohnten Öffnungszeiten und mit dem vollen Sortiment fortgesetzt. Auch der Online-Shop >> bleibt unverändert in Betrieb.

 

Dies teilte der vom zuständigen Insolvenzgericht in Fürth bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun heute mit.

 

Intersport Eisert gehört mit einer Verkaufsfläche von rund 2.700 Quadratmetern und rund 80 Arbeitnehmern zu den führenden Sportartikel-Fachgeschäften in Nordbayern. Das Unternehmen feierte im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen und befindet sich seit seiner Gründung in Familienbesitz, mittlerweile in der vierten Generation.
Volker Böhm hat sich sofort nach seiner Bestellung zum Sitz des Unternehmens begeben und macht sich derzeit in Gesprächen mit der Geschäftsführung ein Bild der Lage. In den kommenden Wochen wird der vorläufige Insolvenzverwalter gemeinsam mit seinem Team die zur Verfügung stehenden Sanierungswege prüfen und anschließend geeignete Maßnahmen ergreifen.

 

„Intersport Eisert ist ein gut eingeführtes Fachgeschäft in erster Lage und mit hohem Bekanntheitsgrad“, sagte Böhm. „Zudem verfolgt das Unternehmen mit seinem Online Shop bereits einen modernen Multi Channel-Ansatz . Das Insolvenzverfahren bietet Intersport Eisert nun eine Reihe bewährter Sanierungsinstrumente und damit eine Chance für das Fortbestehen des Geschäftsbetriebs.“

 

„Intersport Eisert konnte die hohen Verluste infolge der wochenlangen, Corona-bedingten Zwangsschließung nicht länger tragen“, ergänzte Christian Bier. „Wir möchten nun das Insolvenzverfahren nutzen, um unser Traditionshaus und unser Angebot für unsere Kunden hier am Standort Erlangen zu erhalten. Daran werden wir alles setzen.“

 

Der stationäre Sportartikel-Fachhandel befindet sich bereits seit Langem in einem harten Preiskampf mit der Online-Konkurrenz. In der Folge mussten in den vergangenen Jahren zahlreiche Fachgeschäfte schließen. Intersport Eisert war es zwar gelungen, mit einem eigenen Online-Angebot und individueller Kundenorientierung diesem Trend zu widerstehen. Dennoch wurde auch für Intersport Eisert das Marktumfeld zunehmend schwierig.

 

Böhm hat bereits die Arbeitnehmer über den Stand der Dinge und die weiteren Schritte informiert. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.

 

Pressekontakt:
Christoph Möller
möller pr GmbH
Telefon: 0221 80 10 87-87
Email: cm@moeller-pr.de
www.moeller-pr.de

Pressemitteilung unter: www.schultze-braun.de/newsroom