Wandern

Der Wandersport wird nicht nur bei älteren Mitmenschen immer beliebter. Auch viele junge, berufstätige Leute suchen in der Natur einen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Egal ob jung oder alt, beide stehen vor jeder Wandertour vor dem gleichen Problem, mit der Ausrüstung will man zwar auf jede Wetterlage vorbereitet sein, aber gleichzeitig will man deshalb nicht unnötig viel Zusatzgewicht mit sich herumschleppen.

Wanderbekleidung

Idealerweise kleiden Sie sich beim Wandern nach dem Zwiebelprinzip, bei dem mehrere, unterschiedlich dicke Schichten miteinander kombiniert werden.

Als unterste Schicht sollten Sie Funktionsunterwäsche wählen, da diese zwar wärmt, aber trotzdem atmungsaktiv ist und den Schweiß so vom Körper weg transportiert. Wäre dies nicht der Fall, wie etwa bei Baumwollunterwäsche, würde sich das schnell unangenehm bemerkbar machen und Sie kühlen schneller aus.

Die nächste Schicht besteht im Idealfall aus einer Softshell- oder Fleecejacke. Diese sorgen erneut für Wärme, ohne den Feuchtigkeitstransport zu vernachlässigen.

Als äußerste Schicht sollten Sie Bekleidung wählen, die wasser- und winddicht ist und Sie somit ausreichend vor äußeren Einflüssen schützt. Dies ist besonders wichtig, da Sie sonst bei Regen durchnässt werden könnten, was zu einer Unterkühlung führen kann.

Durch die verschiedenen Schichten wird der Schweiß nach außen transportiert, während Sie gewärmt werden und vor Wind und Wetter geschützt sind, ohne zu viel zusätzliches Gewicht umhertragen zu müssen.

Zusätzlich sind Sie äußerst flexibel und können auch auf wärmeres Wetter reagieren, indem Sie beispielsweise die äußerste Schicht abnehmen und in Ihrem Rucksack verstauen.

Wanderschuhe

Neben der funktionellen Bekleidung sind die passenden Schuhe natürlich das Wichtigste beim Wandern.

Ein guter Wanderschuh sollte in jedem Fall eine feste Sohle besitzen, damit er auch in schwierigem Gelände einen sicheren Tritt und Rutschfestigkeit bietet.

Die meisten Wanderschuhe gehen außerdem bis über die Knöchel, dadurch bieten Sie dort sowohl Schutz vor dem Umknicken, aber auch vor Stößen.

Die wichtigste Eigenschaft ist allerdings, dass sie die Füße vor Wind und Regen schützen, ohne dabei den Schweiß im Schuh und damit am Fuß einzuschließen.

Beim Kauf Ihrer Wanderschuhe sollten Sie auf jeden Fall auf den Rat eines Experten vertrauen, der Sie persönlich berät. Nehmen Sie zur Anprobe im besten Fall Ihre Wandersocken mit und versuchen Sie, möglichst nachmittags die Schuhe anzuprobieren. Unsere Füße schwellen im Laufe des Tages durch die Belastungen beim Laufen an und brauchen somit mehr Platz.

Wenn Sie die Schuhe dann an den Füßen haben, sollten Sie verschieden Tests durchführen, laufen Sie beispielsweise Treppen, machen abrupte Stopps und stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. In keinem Fall sollten Ihre Zehen die Innenseite der Schuhe berühren, es muss also genügend Platz vorhanden sein. Außerdem sollte Ihre Ferse den Kontakt zur Rückseite des Schuhs nicht verlieren, da es sonst bei Wanderungen schnell zur Blasenbildung oder Schürfwunden kommt. Falls möglich, sollten Sie die Schuhe außerdem etwa eine halbe Stunde am Fuß tragen und am besten nach etwa 15 Minuten noch einmal nachschnüren. Viele Fachgeschäfte bieten außerdem kleinere Teststrecken, auf denen Sie die Wanderschuhe testen können.

Auch wenn es aufgrund eines gegebenenfalls geringeren Preises verlockend erscheint, sollten Sie Wanderschuhe nicht online kaufen, besonders, falls Sie diese vorher noch nicht anprobiert haben.

Nicht verzichten sollten Sie auf die professionelle Beratung eines Experten, da er weiß, worauf es bei Wanderschuhen ankommt und worauf zu achten ist. Er kann Ihnen also dabei helfen, den für Sie und Ihre Bedürfnisse perfekt passenden Schuh zu finden.

Am besten reinigen Sie Ihre Wanderschuhe am Ende jedes Tour-Tages von grobem Schmutz. Nach der Tour sollten Sie die Schuhe gründlich reinigen und mit speziellen Pflegemitteln vor zu schnellem Verschleiß schützen.

Wandersocken

Viele vernachlässigen bei der Wanderausrüstung leider immer noch die Socken. Das Problem dabei ist, dass oft keine speziellen Wandersocken verwendet werden, sondern Baumwollsocken. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie sich sehr schnell mit Wasser vollsaugen, was nicht nur zu einer Geruchsbelästigung auf längeren Touren führt, sondern auch zum Auskühlen und Blasenbildung an den Füßen.

Die bessere Wahl sind deshalb Socken aus Schurwolle oder Kunstfaser. Beide Materialien haben den Vorteil, dass sie sich kaum mit Feuchtigkeit vollsaugen und diese auch noch gut nach außen ableiten.

Achten Sie allerdings auch bei den Socken darauf, dass sie genau passen, da es sonst zu Druckstellen kommen kann, die letztlich zu Blasen führen.

Wanderrucksack

Neben den oben genannten Ausrüstungsgegenständen braucht man natürlich auch diverse andere Dinge wie Essen, Getränke oder Ersatzklamotten. Dafür wird in der Regel ein stabiler Wanderrucksack benutzt.

Je nach Dauer und Ziel Ihrer Tour gibt es verschiedene Modelle, die alle ihre Berechtigung und bestimmten Zweck haben.

Wichtig ist vor allem, dass die Last nicht auf den Schultern, sondern auf der Hüfte aufliegt, da sonst die Rückenmuskulatur unnötig belastet wird.

Falls Sie mehrere Tage unterwegs sind, sind vor allem Trekkingrucksäcke zu empfehlen, da diese ein großes Volumen, in der Regel ab 40 l, sowie einen einstellbaren Rückenteil besitzen, was bei den daraus resultierenden, hohen Gewichten ein enormer Vorteil ist.

Beachten Sie beim Kauf eines Rucksacks, dass in aller Regel zwar die verwendeten Materialien wasserdicht sind, die Nähte allerdings nicht. Deshalb sind bei vielen Rucksäcken Regenüberwürfe dabei, falls nicht, lässt sich für die meisten Modelle nachträglich ein solcher erwerben.

Falls Ihr Rucksack einmal gereinigt werden muss, sollten Sie darauf verzichten, dies in der Waschmaschine zu tun, da durch das Schleudern das Material geschädigt werden kann. Außerdem können Rückstände des Waschmittels zu Reizungen auf der Haut führen. Besser Sie verwenden eine Neutralseife und einen Schwamm oder eine weiche Bürste. Nach dem Waschvorgang sollten Sie den Rucksack wieder neu imprägnieren, wofür es spezielle Imprägniermittel gibt.

Nützliches Zubehör

Falls Sie öfters auf mehrtägigen Touren unterwegs sind, auf denen es keine Hütten gibt, brauchen Sie natürlich auch einen Unterschlupf für die Nacht. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl verschiedener Zeltarten, mit der Sie für jede Situation gerüstet sind und die Ihren Anforderungen entsprechen.

Für welches Zelt Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von mehreren Faktoren ab. Es gibt beispielsweise Steilwandzelte, Kuppelzelte, Tunnelzelte und Pop-up-Zelte. Je nachdem, wie viel Platz Sie im Zelt benötigen, wie das zu erwartende Wetter ist und wie viel Gewicht Sie bereit sind zu tragen, schließen diese Kriterien einige Zelte und Zelttypen bereits von vorneherein aus.

Haben Sie sich für ein Zelt entschieden und sind an ihrem geplanten Zeltplatz angekommen, sollten Sie einige Dinge beachten. Bevor Sie Ihr Zelt aufstellen, sollten Sie den dafür vorgesehenen Platz reinigen und darauf achten, das eher möglichst eben ist. Dies beugt Beschädigungen des Bodens vor und sorgt so für eine längere Haltbarkeit. Ihr Zeltplatz sollte sich außerdem niemals in einer Senke befinden, da es dort schnell zu einer Wasseransammlung durch Schmelzwasser oder Gewitter kommen kann. Außerdem sollten Sie vor dem Aufstellen sicherstellen, dass alle Reisverschlüsse geschlossen sind, sonst kann es passieren, dass zu große Spannungen auftreten, wenn Sie diese schließen wollen, was zu Materialschäden führen kann.

Triathlon

Schwimmen, Radfahren, Joggen, so lautet die offizielle Reihenfolge beim Triathlon. Seit dieser Sport im Jahre 2000 erstmals bei den olympischen Spielen als offizielle Wettkampfdisziplin absolviert wurde, erfreut er sich steigender Beliebtheit. Der wohl bekannteste Triathlon ist der sogenannte Ironman auf Hawaii, für den man sich über eine gute Zeit in seiner Altersklasse bei einem der anderen Ironman qualifizieren muss.

Allerdings sind diese Wettbewerbe nur für absolute Profis geeignet. Für Anfänger gibt es auch sogenannte „Jedermann-Triathlons“, bei denen 0,75 km geschwommen, 20 km mit dem Fahrrad gefahren und 5 km gejoggt wird.

Mittlerweile werden auch immer mehr private Triathlons veranstaltet, bei denen die Regeln nicht so streng sind, wie bei offiziellen Wettbewerben.

Die Ausrüstung

Hobbysportler benötigen für den Triathlon eigentlich nur ein Rennrad, einen Fahrradhelm, gute Laufschuhe und entsprechende Triathlonkleidung, die speziell an die Bedürfnisse dieser Sportart angepasst ist.

So gibt es spezielle Kleidung, die bei allen drei Disziplinen anbehalten werden kann. Hierfür muss das Material allerdings schnell trocknen, was vor allem nach dem Schwimmen äußerst wichtig ist. Gleichzeitig bietet diese Funktionskleidung eine hohe Atmungsaktivität und transportiert so entstehenden Schweiß beim Fahrradfahren und Laufen zügig ab.

Je nach Ihrem zur Verfügung stehendem Gewicht, können Sie für die Ausrüstung mehrere Tausend Euro ausgeben, wobei hier den größten Teil das Fahrrad ausmacht, das je nach Material und Fahrradtyp bis zu 4000 € kosten kann.

Die Vorbereitung

Vor Ihrem ersten Triathlon sollten Sie sich entscheiden, welche Distanzen Sie in Angriff nehmen wollen. Für den Start wäre die Sprintdistanz, wie oben beschrieben, wohl am geeignetsten. In der Regel sollten Sie zwischen 10 und 20 Wochen einplanen, um sich ausreichend auf einen Triathlon vorbereiten zu können.

Für den Schwimmteil eines Triathlons sollten Sie sich eine hochwertige Schwimmbrille, sowie einen Schwimmanzug zulegen. Bei der Brille ist zu beachten, dass diese komplett wasserdicht ist, Sie also während des Rennens nicht durch eindringendes Wasser gestört werden. Befindet sich die Schwimmstrecke in kaltem Wasser, sollten Sie sich für einen Neoprenanzug entscheiden, der Sie nicht nur wärmt, sondern auch etwas Auftrieb verleiht.

Das Wichtigste beim Schwimmen ist nicht in erster Linie die Ausdauer, sondern die richtige Technik, die Ihnen dabei hilft, länger durchzuhalten.

Skisport

Ungebrochen ist die Beliebtheit des Skifahrens, wenn man sich die Besucherzahlen in den Skigebieten ansieht. Auch wenn die zuletzt etwas zu warmen Winter zu weniger Schneefall und somit weniger Tagen geführt hat, an dem das Skifahren möglich war, sind doch viele Skibegeisterte, sobald es möglich war, in ein Skigebiet aufgebrochen.

Sowohl Fortgeschrittene, als auch Anfänger, sollten beim Skisport einige Dinge beachten, die für mehr Spaß und Sicherheit sorgen.

Sicherheit

Die wohl häufigste Verletzungsart beim Skifahren ist zweifelsohne die Kopfverletzung. In den letzten Jahren hörte man immer wieder von schweren Unfällen, die teilweise sogar tödlich ausgingen. Das wohl bekannteste Opfer einer Kopfverletzung beim Skifahren ist Michael Schumacher, wobei sich fast alle Experte einig waren, dass er ohne Helm sofort an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlegen wäre.

Damit kommen wir auch schon zum ersten Schutz, den Sie sich unbedingt zulegen sollten. Der Ski Helm hat in den vorangegangenen Jahren eine starke Entwicklung durchlaufen. Sowohl in punkto Sicherheit, als auch beim Design und Gewicht hat sich Einiges getan, sodass jeder das für sich passende Modell finden kann. Bei der Auswahl des Helmes sollten Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen, da er weder verrutschen, noch zu eng sein darf.

Ein weiteres unerlässliches Schutzaccessoire ist die Skibrille. Sie schützt nicht nur die Augen vor zu viel Sonnenstrahlung und Blendung durch den Schnee, sondern auch vor UV-Strahlung. Außerdem sorgt sie dafür, dass man auch bei dichtem Schneefall oder starken Windböen noch genügend Durchblick hat und nicht die Augen zusammenkneifen muss.

Bisher eher eine Ausnahmeerscheinung auf der Skipiste sind sogenannte Rückenprotektoren, die man eher aus dem Motorsport bzw. professionellem Skisport kennt. Diese Protektoren haben jedoch mehrere Vorteile, sie schützen den Rücken und vor allem die Wirbelsäule nicht nur bei Stürzen auf selbige, sondern stützen und stabilisieren den kompletten Oberkörper während der Fahrt.

Der Ski Schuh

Viele Skifahrer denken ja, dass ein Ski Schuh nur eine untergeordnete Rolle spielt beim Skifahren. Allerdings fährt sich auch der teuerste Ski nicht gut, wenn man keinen entsprechend guten Schuh dazu sein Eigen nennt.

Der Ski Schuh sollte in jedem Fall genau passen, damit man darin nicht umherrutscht oder, wenn der Schuh zu eng ist, Druckstellen oder Schürfwunden erleidet. Deshalb bieten manche Hersteller mittlerweile spezielle Schuhe, die sich mit Hilfe von Wärme perfekt an den Fuß anpassen lassen.

Ein weiteres Auswahlkriterium für Skischuhe ist, welche Eigenschaften Sie persönlich bevorzugen. So gibt es Race, Performance, High Performance und Comfort, die unterschiedliche Vorzüge besitzen. Race-Schuhe beispielsweise bieten optimalen Halt, während Comfort-Schuhe wie der Name sagt, äußerst komfortabel und auch beim Laufen angenehmer zu tragen sind.

Der Ski

Das wohl wichtigste Utensil beim Skisport ist der Ski. Allerdings gibt es hier mittlerweile so viel Auswahl, dass es vor allem für Anfänger schwierig ist, sich zurecht zu finden und den richtigen Ski für ihre Bedürfnisse zu finden.

Sie sollten sich deshalb in jedem Fall in einem Fachgeschäft von einem Experten beraten lassen, der Ihnen dabei hilft, einen Ski ganz nach ihren Anforderungen und Vorlieben auszuwählen.

Auch wenn fast alle Skier von außen gleich aussehen, so gibt es doch große Unterschiede im Inneren. Hochwertige Skier besitzen einen Kern aus verschiedenen Holzarten, die in Schichten miteinander verklebt werden. Diese auch Sandwichbauweise genannte Konstruktion ist jedoch für Einsteiger eher weniger zu empfehlen, da sie ein Grundmaß an Kondition und fahrerischem Können voraussetzen. Einsteigerski hingegen haben in der Regel einen Kunststoffkern aus PU-Schaum.

Die verwendeten Materialien können sich aber auch je nach Skimodell unterscheiden. Es gibt verschieden Skimodelle von den neueren Rockern, über Carver, bis hin zu Tourenski.

Der Rocker wurde erst vor nicht allzu langer Zeit entwickelt und ist quasi eine Weiterentwicklung der Carver. Er besitzt eine Wölbung in der Mitte, sodass er sich leichter drehen lässt. Dies geht zwar zur Lasten der Geschwindigkeit, allerdings steht auch eher der Spaß im Vordergrund.

Die Carvingski sind dafür entwickelt worden, auch bei hohen Geschwindigkeiten noch die Kontrolle über den Ski zu behalten. Er ist in erster Linie für die präparierten Pisten in Skigebieten ausgelegt, abseits davon fühlt er sich nicht sehr wohl. Für Anfänger ist der Racecarver allerdings kaum geeignet. Funcarver hingegen sind auch für Beginner geeignet, da sie fast alle Fahrfehler verzeihen und eher für langsameres Tempo auf präparierten Pisten entwickelt wurden.

Ein Spezialfall sind die sogenannten Tourenski, die dafür verwendet werden, abseits von präparierten Pisten, Gipfel zu besteigen, wofür es spezielle integrierte Steighilfen und zukaufbare Felle gibt.

Ihre Skibindung sollten Sie mindestens einmal pro Jahr von einem Experten elektronisch einstellen lassen, da dadurch das Verletzungsrisiko, vor allem für Ihre Knie, deutlich verringert werden kann.

Skistöcke

Am wenigsten Gedanken machen sich Skifahrer wahrscheinlich über Ihre Skistecken, obwohl sie in vielen Situationen eine große Hilfe, vor allem für Einsteiger, darstellen. So helfen sie beim Anfahren, geben Stabilität und Sicherheit in schwierigen Abschnitten.

Zur Wahl des Materials, der Griffe und der Tellergröße lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten, da es hier auf Ihre Vorlieben in Bezug auf die Skigebiete ankommt. So benötigen Sie auf präparierten Pisten kleinere Teller, als wenn Sie abseits davon unterwegs sind.

Die richtige Länge für Skistecken finden  Sie heraus, indem Sie die Stecken am Griff anfassen und anschließend Ihre Ellbogen am Körper anlegen. Bilden nun Ihre Ober-und Unterarme etwa einen 90 Grad-Winkel, haben Sie die richtige Länge. Allerdings müssen Sie noch die Länge der Spitze unter dem Teller hinzurechnen, da dieser Teil auf der Piste ja in den Schnee gestochen wird.

Ski-Bekleidung

Hochwertige Skikleidung muss mehrere Eigenschaften besitzen, die sich auf den ersten Blick eigentlich ausschließen. So muss sie gleichzeitig wärmen und wasserdicht, sowie winddicht sein, aber auch atmungsaktiv, sodass der Schweiß schnell nach außen transportiert werden kann. Durch die enorme Entwicklung im Bereich der Ski-Textilien haben es die Hersteller allerdings geschafft, dass sie trotzdem dieser Funktionsfülle trotzdem leicht und dünn sind.

Wenn Sie sich für einen Tag auf der Piste anziehen, sollten Sie nach dem sogenannten Zwiebelprinzip vorgehen. Beginnen Sie mit Funktionsunterwäsche, darüber eine Schicht aus Funktionsshirts oder Fleece und abschließende Skihose und –jacke. Achten Sie darauf, dass es sich wirklich um Funktionskleidung handelt, damit der Schweiß von der Haut bis nach außen transportiert wird. Haben Sie eine Schicht aus Baumwolle dazwischen, sammelt sich in Ihr der Schweiß, wodurch Sie auskühlen und im schlimmsten Falle erkranken.

Manche Skijacken besitzen außerdem kleine Zusatzfeatures, die durchaus nützlich sein können. So gibt es Modelle mit Reißverschlüssen an den Achseln zur Belüftung oder mit kleinen Taschen an den Ärmeln für ihr Liftticket.

Wissenswertes

Wohl jeder hat schon einmal den Begriff Wassersäule gehört, doch die Wenigsten wissen, was sich dahinter verbirgt.

Nimmt man als Beispiel nun 2000mm Wassersäule, bedeutet dies, dass eine Säule auf einen Teil des Materials gestellt wird. Anschließend wird Wasser eingefüllt und überprüft, ab wann es beginnt, durch das Gewebe zu tropfen. In unserem Beispiel lassen sich also 2000mm Wasser in die Säule gießen, bevor das Material Wasser durchlässt.

Skibekleidung hat in der Regel eine Wassersäule von 10000 mm, um sicherzustellen, dass auch wirklich keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt.

 

 

 

Skier richtig pflegen

Bei vielen Amateur-Skisportlern hat sich der Glaube durchgesetzt, Skier zu schleifen und zu wachsen bringe vor allem Geschwindigkeitsvorteile.

Allerdings hat diese Pflege auch Sicherheitsaspekte, fährt man mit ungeschliffenen Kanten, rutschen vor allem Anfänger noch mehr am Hang, was wiederum zu einer noch stärkeren Abnutzung der Kanten führt. Es entsteht also ein Kreislauf, der nur durch das Kantenschleifen durchbrochen werden kann.

Auch der immer häufigere Einsatz von Kunstschnee bedeutet eine stärkere Beanspruchung des Materials, da dieser wie Schleifpapier wirkt. Bereits nach wenigen Abfahrten wird der Skibelag faserig, was vor allem in Verbindung mit Neuschnee zu einer erhöhten Bremswirkung führt. Dadurch steigt der Widerstand beim Fahren und der Ski lässt sich nur noch sehr schlecht drehen.

Das Schleifen

Das Schleifen der Skikanten bringt wie oben erwähnt, auch für Anfänger Vorteile. Die einfachste Vorgehensweise wäre, Ihre Skier zum Händler ihres Vertrauens zu bringen, der für Sie das Schleifen mit einer speziellen Maschine übernimmt. Oft gibt es dort auch Angebote, bei denen der Ski auch gleich gewachst wird, was im Normalfall zwischen 30 und 60 € kostet.

Auf Dauer wird dies vielen Hobby-Skifahrern zu teuer, weshalb sie sich dazu entscheiden, ihre Skier selbst zu pflegen. Dafür können Sie neben einem Kantenschleifgerät auch einen Schleifstein sowie verschiedene Wachssets erwerben.

Die Schleifsteine werden für starke Kantenbeschädigungen benutzt, die Kante wird also sozusagen vorgeglättet. Anschließend kommt dann das Kantenschleifgerät zum Einsatz, mit dem ein Winkel zwischen 85° und 90° geschliffen wird.

Das Wachsen sollte immer erst nach dem Schleifen durchgeführt werden, da man dabei sonst den frischen Wachsbelag wieder ruiniert.

Das Wachs

Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen ist, ob Sie Heiß- oder Heißwachs verwenden wollen. Der Vorteil von Kaltwachs ist, dass das Abziehen des überschüssigen Wachses entfällt. Allerdings sollten Sie die Prozedur damit in wesentlich kürzeren Abständen wiederholen, als mit Heißwachs.

Mittlerweile gibt es von verschiedenen Herstellern diverse Kaltwachse in Form von Flüssigwachs und Pastenwachs, die Sie nach dem Auftragen nur trocknen lassen und anschließend mit einer Skibelagsbürste polieren müssen.

Die anspruchsvollere, aber auch haltbarere Variante, ist das Heißwachsen, da sich hier das Wachs mit dem Belag verbindet. Auch hierfür hält der Handel mittlerweile viele Sets bereit, die es selbst Einsteigern ermöglichen, ihre Skier selbst zu pflegen.

Ein solches Set beinhaltet in der Regel ein Bügeleisen, eine Abziehklinge, eine Belagsbürste und ein entsprechendes Universalwachs.

Falls Sie die genauen Bedingungen in ihrem Zielgebiet kennen, können Sie aber spezielle Wachssorten erwerben, die für bestimmte Witterungsverhältnisse und Schneearten ausgelegt sind. Ist dies nicht der Fall, ist aber auch das Universalwachs eine gute Wahl, da eine Pflege damit immer noch wesentlich besser ist, als gar keine Pflege.

Das Wachsen

Wenn Sie nun die Kanten Ihrer Ski geschliffen (oder Schleifen lassen) haben, geht es an das Wachsen.

Sollten Sie sich für das Heißwachsen entschieden haben, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie reiben das Wachs auf den Skibelag, was anstrengender und schwieriger ist, da man ausreichend Wachs auf den Belag bringen muss. Bei der zweiten Methode wird das Wachs auf den Skibelag getropft, wodurch es leicht passieren kann, dass man zu viel verwendet. Beim Abziehen wird dieses überschüssige Wachs dann wieder entfernt und landet im Abfall.

Nichtsdestotrotz wird im Normalfall trotzdem die Tropfmethode verwendet. Versuchen Sie einfach,  sparsam vorzugehen und nicht zu viel Wachs auf eine Stelle zu tropfen.

Sobald Sie das Wachs auf den Belag gebracht haben, geht es darum, dieses gleichmäßig zu verteilen, ohne den Belag durch zu viel Hitze zu beschädigen. Ist der Skibelag noch kalt, können Sie etwas langsamer vorgehen und dadurch das Wachs verteilen. Wenn sich der Belag allerdings erhitzt hat, sollten Sie das Bügeleisen schneller bewegen, da dieser sonst beschädigt werden kann.

Nachdem Sie den neuen Heißwachsbelag einige Zeit auskühlen und –härten lassen haben, müssen Sie das überschüssige Wachs entfernen. Nutzen Sie hierfür die im Set enthaltene Abziehklinge, mit der Sie in Laufrichtung, von Skispitze zum -ende, gleichmäßig abziehen.

Abschließend bürstet man mit der Belagsbürste ebenfalls in Laufrichtung den neuen Skibelag aus, um diesen zu polieren und eventuelle Unebenheiten zu beseitigen.

Das Kaltwachs sollten Sie nach dem Auftragen etwas länger, am besten über Nacht aushärten lassen und anschließend ebenfalls mit der Belagsbürste polieren, da es dadurch länger hält. Trotzdem ist es empfehlenswert, das Kaltwachs während des Skiurlaubs möglichst täglich zu verwenden, um einen ausreichenden Pflegeeffekt zu erreichen.

 

Schwimmsport

Egal ob im Freibad, am Fluss oder an Badeseen, im Sommer erfreuen sich Aktivitäten am und im Wasser größter Beliebtheit. Ob Sie nun Schwimmen gehen, mit Ihren Freunden oder der Familie im Wasser spielen, oder einfach nur am Wasser liegen, auch hier kann Ihnen das richtige Zubehör vieles erleichtern.

Auch im Winter wollen viele nicht auf Schwimmen verzichten und begeben sich deshalb in Hallenbäder oder Thermen. Die steigende Anzahl und Qualität dieser Einrichtungen sorgt dafür, dass so gut wie jeder diese innerhalb weniger Minuten erreichen kann.

Badebekleidung

Die richtige Badebekleidung richtet sich in erster Linie nach Ihren Aktivitäten im Wasser. Wenn Sie in erster Linie Abkühlung suchen, oder Wasserspiele spielen wollen, sind für Frauen Bikinis und für Männer Badeshorts eine gute Wahl. Sie bieten Ihnen ausreichende Bewegungsfreiheit und besitzen auch außerhalb des Wassers einen hohen Tragekomfort.

Achten Sie darauf, dass der Bikini oder die Shorts aus einem schnelltrocknenden Stoff gefertigt sind, da es sonst leicht durch Verdunstungskälte zu einer Unterkühlung kommen kann. Auch Shorts aus Baumwolle sollten Sie meiden, da sich diese extrem mit Wasser voll saugen und es dann nur äußerst langsam wieder abgeben.

Falls Sie lieber Schwimmen gehen, sollten Sie darüber nachdenken, sich einen Badeanzug oder enge Badeshorts, bzw. –hosen  anzuschaffen. Durch Ihre enge Passform bieten Sie weniger Wasserwiderstand als Bikinis oder weite Shorts. Dieser geringere Wasserwiderstand bringt Ihnen beim Schwimmen auf Zeit wertvolle Sekunden und lässt Ihre Muskeln langsamer ermüden, da Sie weniger Kraft aufwenden müssen, um vorwärts zu kommen.

Gleiches gilt auf für Badekappen. Vor allem bei Schwimmwettbewerben sieht man keinen Schwimmer/-in ohne eine solche Kappe. Sie sorgt durch ihre sehr enge Passform dafür, dass Ihre Haare an den Kopf gepresst werden und dadurch der Wasserwiderstand verringert wird, was wiederum wertvolle Sekunden bringt. Mittlerweile sieht man aber auch Freizeitschwimmer immer häufiger mit Badekappen, in den meisten Fällen sind dies Frauen, die Ihre Haare trocken halten oder vor Chlor schützen wollen.

Nützliches Zubehör

Um Ihre Augen beim Schwimmen vor Wasserspritzern, oder beim Tauchen vor Chlor zu schützen, ist eine Schwimmbrille eine gute Wahl. Im Gegensatz zu Taucherbrillen bedeckt Sie lediglich die Augen und lässt ihre Nase frei, was den Tragekomfort erhöht. Wettkampfschwimmer kombinieren die Schwimmbrille häufig mit einer sogenannten Nasenklammer, die verhindert, dass beim Schwimmen Wasser in die Nase gelangt und man sich verschluckt.

Taucherbrillen hingegen eignen sich in Verbindung mit einem Schnorcheln perfekt für das Tauchen knapp unter der Wasseroberfläche, wo Sie die Unterwasserwelt mit Ihren eigenen Augen bewundern können. Gleichzeitig bedeckt die Brille auch Ihre Nase, sodass Sie sich eine Nasenklammer sparen können und trotzdem keine Bedenken haben müssen, dass Wasser in Ihre Nase gelangt. Als Hilfsmittel werden beim Schnorcheln außerdem häufig Flossen verwendet, die die Fußflächen deutlich vergrößern und somit mehr Abtrieb erzeugen.

Auf einem ähnlichen Prinzip basieren die in den letzten Jahren aufgekommenen Handpaddel, die neben der vergrößerten Wasserverdrängung auch für einen höheren Kraftaufwand in Armen und Schultern sorgen, wodurch dort der Muskelaufbau verstärkt wird.

Neben den klassischen Schwimmflügeln, die wohl jeder als Kind getragen hat, als man Schwimmen lernte, gibt es auch sogenannte Schwimmgürtel, die um die Hüfte geschnallt selbige an der Wasseroberfläche halten und so dafür sorgen, dass sich das Kind komplett auf seine Technik konzentrieren kann.

Auch Pull-Buoys wurden speziell für das Schwimmtraining entwickelt, sie werden zwischen die Beine geklemmt und verhelfen zu einer höheren Schwimmposition, sodass man seinen Fokus auf das Training der Armmuskulatur und –technik legen kann.

Neben Badehosen und Bikinis sind Badesandalen und –latschen wohl Teil der klassischen Ausrüstung. Sie besitzen am Wasser mehrere Vorteile, so schützen Sie Ihre Füße vor Scherben und anderen spitzen Gegenständen und vermindern in Hallenbädern die Rutschgefahr am Beckenrand.

 

Running

In den letzten Jahren hat das Interesse an gesunder Ernährung und sportlichen Aktivitäten immer weiter zugenommen. Im Zuge dessen stieg auch die Beliebtheit von Running, im Volksmund auch Joggen genannt, stark an. Dies liegt wohl zu großen Teilen an der vergleichsweise kleinen Ausrüstung, die dafür benötigt wird.

Spezielle Laufbekleidung und Laufschuhe sollte man sich aber trotzdem anschaffen, da diese auf die Bedürfnisse und Anforderungen beim Running angepasst wurden. Die Bekleidung ist beispielsweise äußerst atmungsaktiv und hilft bei der Feuchtigkeits- sowie Temperaturregulierung. Das Schuhwerk verfügt über spezielle Stütz- und Dämpfmechanismen, die die Belastungen für Fuß und Gelenke möglichst gering halten sollen.

Der richtige Schuh

Kein Fuß gleicht dem anderen. Deshalb sollten Sie sich bei der Wahl Ihrer Runningschuhe nicht zu sehr von Empfehlungen leiten lassen, sondern nach Ihren ganz persönlichen Bedürfnissen und Wünschen aussuchen.

Viele Sportfachgeschäfte bieten Ihnen mittlerweile die Möglichkeit, direkt im Geschäft eine Fuß- bzw. Bewegungsanalyse durchführen zu lassen. Auch in unserer Intersport Eisert Filiale in Erlangen haben Sie die Möglichkeit dazu. Der große Vorteil einer solchen Analyse ist, dass Sie genau aufzeigt, wo Ihr Fuß besonders Unterstützung braucht und ob Sie gegebenenfalls Einlagen benötigen.

Eine ebenfalls sehr große Rolle bei der Wahl Ihrer Schuhe spielt der Untergrund, auf dem Sie hauptsächlich unterwegs sind. So benötigen Ihre Schuhe auf Asphalt eine andere Dämpfung als auf Schotter oder Waldboden. Lassen Sie sich hier am Besten im Geschäft Ihres Vertrauens beraten, wenn möglich, nach einer vorherigen Bewegungsanalyse.

Die richtige Bekleidung

Bei vielen Menschen herrscht immer noch die Meinung vor, dass spezielle Runningkleidung nicht notwendig ist. Wirft man allerdings einen Blick auf die natürliche Temperaturregulierung unseres Körpers, wird schnell deutlich, dass dem nicht so ist. Normale T-Shirts und Pullover bestehen in der Regel aus Baumwolle, dieses Material hat jedoch wenn man schwitzt den Nachteil, dass es sich mit Schweiß vollsaugt. Dies führt dazu, dass der Schweiß von der Haut ins T-Shirt gesogen wird und dort nur sehr langsam verdunstet. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Erkältung, da unser Körper an der Temperaturregulierung gehindert wird. Spezielle Laufkleidung hingegen besteht in der Regel aus Polyester und verschiedenen Mesh-Einsätzen, die äußerst atmungsaktiv sind und somit sowohl Luft an die Haut lassen, als auch dem Körper dabei helfen, den Schweiß von der Haut weg zu transportieren und schnell verdunsten zu lassen, was einen kühlenden Effekt hat. Der Körper wird also bei der Temperaturregulierung sogar noch unterstützt.

Natürlich gehen viele Runningbegeisterte auch bei schlechten Witterungsverhältnissen gerne laufen. Beachten Sie dabei allerdings, dass Ihre Bekleidung zwar wasserabweisend, aber trotzdem noch atmungsaktiv ist, da es ansonsten zu oben geschilderten Problemen kommen kann.

Nützliche Accessoires

Für den Running-Einsteiger reicht die vorstehend genannte Ausrüstung im Normalfall aus, allerdings gibt es mittlerweile diverses Zubehör, das einem dabei hilft, sich komplett auf das Laufen konzentrieren zu können.

Ein solches nützliches Accessoire sind verschiedene Ausführungen von Taschen, sei es für das Handgelenk oder die Hüfte, in denen man wichtige Dinge wie Schlüssel oder Geld mit sich führen kann, ohne davon beim Laufen gestört zu werden.

In den letzten Jahren hat man außerdem den positiven Einfluss von Kompressionsbekleidung, wie etwa Wadenkompressionsstrümpfen, auf die Muskulatur entdeckt, die dadurch wesentlich langsamer ermüdet.

Pulsuhren

Ein weiteres Accessoire, das in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen hat, sind sogenannte Pulsuhren. Im Zusammenspiel mit einem Herzfrequenz-Sensor, der in der Regel an einem Gurt um die Brust getragen wird, misst und zeigt die Uhr den Puls des Trägers an. So lässt sich auch  von Anfängern die Intensität ihres Trainings leichter und genauer steuern.

Mittlerweile gibt es wahre Multifunktionsuhren, die neben der Pulsmessfunktion auch noch GPS-Module besitzen, mit deren Hilfe sie beispielsweise die zurückgelegte Distanz aufzeichnen. Dadurch lassen sich genauere Angaben über Geschwindigkeit, Energieverbrauch und Kilometerzeiten machen, was für ein effektives Training äußerst hilfreich ist.

Der größte Vorteil der Pulsuhren ist jedoch, dass sie dabei helfen, nicht oberhalb des Maximalpulses zu trainieren. Vor allem für Anfänger ist dies wichtig, da Beschwerden wie Seitenstechen und Atemnot dort ihre Ursache haben. Außerdem lässt sich so die Intensität des Trainings genau festlegen und selbst überprüfen.

Wissenswertes

Viele Sportwissenschaftler empfehlen mittlerweile mehr als ein paar Laufschuhe zu verwenden, vor allem, wenn man mehrmals pro Woche läuft.

In diesem Zusammenhang sollte man auf jeden Fall über den neuesten Trend berichten, Barfuß-Schuhe. Auf die gleiche Weise, wie sich einige Laufschuhe immer weiter zum Hightech-Schuh entwickeln, gibt es eine Gegenbewegung, die genau das gegenteilige Ziel verfolgt. Bei sogenannten Barfuß-Schuhen verzichtet man auf alles Unnötige(aus Sicht der Läufer und Hersteller), wie beispielsweise die Dämpfung. Ziel ist es, den Fuß wieder zu seinem ursprünglichen Bewegungsmuster zu verhelfen und somit komplett andere Muskeln zu trainieren und zu belasten.

Zu beachten ist in jedem Fall, dass man in den ersten Wochen seine Muskeln mit den Barfuß-Schuhen nicht überlastet, da der Körper diese Art der Belastung noch nicht gewohnt ist.

Geht man mehrmals pro Woche laufen, bietet es sich also beispielsweise an, zwischen normalen Laufschuhen und Barfußschuhen zu wechseln.

Radsport

Seit Jahrzehnten gehört das Fahrradfahren zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, was natürlich auch an der großen Anzahl an Eltern liegt, die es mit Ihren Kindern betreiben. Natürlich hat sich in all diesen Jahren viel getan in Sachen Neuheiten und Entwicklungen. Viele davon haben sich durchgesetzt und erleichtern dem Radfahrer das Leben ungemein.

Sicherheit

Bevor Sie sich an die Anschaffung eines Fahrrades machen, sollten Sie sich zuerst Gedanken machen, wie Sie sich im Straßenverkehr ausreichend sichern können. Auch die erfahrensten Radfahrer sind nicht davor gefeit, zu Stürzen oder in einen Unfall verwickelt zu werden. Naturgemäß gehören Kopfverletzungen zu den häufigsten Sturz- und Unfallfolgen beim Fahrradfahren. Mehrere unabhängige Institute haben allerdings herausgefunden, dass sich über 80 % dieser Verletzungen durch das Tragen eines Helmes vermeiden ließen. Dementsprechend sollten auch Sie sich einen solchen Helm anschaffen, vor allem, weil es sie mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen und Designs gibt. Auch Ihren Kindern können Sie dann leichter erklären, warum sie einen Helm tragen sollen, wenn Sie selbst einen aufsetzen. Achten Sie darauf, dass der Helm nicht zu groß oder zu klein ist, also nicht wackelt oder drückt. Für diesen Zweck gibt es verschieden Modelle für Rennrad-Fahrer genauso, wie für Mountainbiker oder normale Radfahrer.

Am Fahrrad selbst sollten Sie darauf achten, dass es über eine ausreichende Beleuchtung und Reflektoren verfügt, die Sie vor allem in der Dämmerung und nachts für Autofahrer besser sichtbar machen und somit oft einen Zusammenprall verhindern. Vor allem Mountainbikes und Rennräder verfügen ab Werk oft nicht über diese Sicherheitsmerkmale, weshalb sie bei diesen Fahrrädern nachgerüstet werden sollten, auch um nicht von der Polizei angehalten zu werden, wenn Sie sich auf öffentlichen Straßen bewegen.

Das Fahrrad

Vor dem Kauf eines Fahrrades sollten Sie sich zuerst Gedanken machen, welcher Typ für Sie geeignet ist. Die gebräuchlichsten Modelle sind Mountainbikes, City-Fahrräder, Rennräder und Trekkingfahrräder. Je nachdem, wo Sie bevorzugt fahren möchten, bietet sich der ein oder andere Typ mehr an. Seit Kurzem gibt es auch wirklich brauchbare E-Bikes, die Sie beim Fahren unterstützen und somit vor allem für ältere Menschen geeignet sind.

Haben Sie sich für einen Fahrradtyp entschieden, sollten Sie sich verschieden Modelle dieses Typs ansehen, damit Sie beispielsweise den Sattel ausprobieren können. Dieser ist besonders wichtig, da er von Größe und Beschaffenheit passen muss. Ansonsten kann es schnell zu Ermüdungserscheinungen und Störungen bei der Blutversorgung kommen. Allerdings sollten Sie keinen zu weichen Sattel wählen, da ihre Sitzknochen so weit Einsinken, dass nach einer gewissen Fahrtzeit ein ziehender Schmerz durch gereiztes Gewebe entstehen kann.

Bei Rennrädern kommt es in erster Linie auf das Gewicht an, was auch der Grund ist, warum nach oben hin kaum Grenzen bei den Preisen bestehen. Diese besonders teuren Räder sind dann häufig teilweise oder komplett aus Carbon gefertigt und somit besonders leicht. Rennräder sind vor allem für lange Strecken auf Asphalt geeignet, da sie mit ihren schmalen Reifen nur einen äußerst geringen Rollwiderstand bieten und sich somit leichter fortbewegen lassen als beispielsweise Mountainbikes.

Mountainbikes sind wohl die häufigsten Fahrräder auf unseren Straßen. Mit flacheren Reifenprofilen lassen sie sich ohne Probleme auch auf Asphalt gut bewegen. Ihr eigentliches Einsatzgebiet liegt jedoch auf Schotter- und Waldwegen. Unterschieden werden Mountainbikes außerdem in front- und vollgefederte Modelle. Frontgefederte Mountainbikes, auch Hardtails genannt, sind leichter und bieten vor allem Anfängern die Möglichkeit, Fahrtechniken für das Gelände besser zu erlernen, da der Körper alle Kräfte ausgleichen muss. Vollgefederte Modelle hingegen sind vor allem für sehr schwieriges Terrain geeignet, da hier die Hinterradfederung zusätzlich noch Stöße abfedert und das Fahrrad so ruhiger in der Spur hält.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich sogenannte E-Bikes. Diese Fahrräder sind mit einem Elektromotor ausgestattet, der den Fahrer bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit beim Treten unterstützt. Dafür verfügt es über einen wieder aufladbaren Akku, der in der Regel eine Lebensdauer von 20.000 bis 30.000 Kilometern besitzt.

Wichtige Kleinteile

Bei jeder Fahrradtour sollten Sie einige Kleinteile mitführen, die Ihnen bei Pannen gute Dienste leisten können. Hierzu gehört beispielsweise ein sogenanntes Fahrradreparaturset, das neben verschiedenen Werkzeugen oft auch Flickzeug beinhaltet. Eine weitere Möglichkeit ist das Mitführen eines Ersatzschlauches, wobei Sie hier auf das passende Ventil achten müssen.

Neben diesem Notfallkit sollten Sie außerdem eine Fahrradpumpe dabei haben, um Ihre Reifen, oder nach einer Panne den Ersatzreifen aufpumpen zu können.

Aufbewahren lassen sich all diese Kleinteile entweder in speziellen Taschen, die am Fahrrad befestigt sind, oder in Radrucksäcken, die oftmals noch die Möglichkeit besitzen, Trinksysteme unterzubringen.

Radrucksack

Auf kurzen Radtouren können Sie in der Regel Ihren normalen Rucksack benutzen, auf längeren Touren werden aber andere Anforderungen an einen Rucksack gestellt, als bei einer Wanderung zu Fuß.

Achten Sie darauf, dass Ihr Radrucksack entweder einen vertikalen Lüftungskanal oder ein Netz, das zwischen Rücken und Rucksack gespannt ist, besitzt, damit die Luft zirkulieren und der Schweiß abtrocknen kann.

Viele Fahrradrucksäcke besitzen an der Unterseite eine integrierte Hülle, die bei Schauern einfach über den kompletten Rucksack gezogen wird und diesen so wasserdicht macht.

Vor allem, wenn Sie mit dem Rennrad unterwegs sind, wird oft während der Fahrt getrunken, weshalb viele Radrucksäcke eine Vorbereitung für Trinksysteme haben. Dies bedeutet, dass er ein extra Fach für die Trinkblase und einen Kanal für den Schlauch besitzt.

Ein neuer Runningtrend – Barfußschuhe

Bereits 2006 versuchte sich Nike daran, einen Barfußschuh zu entwickeln. Ziel war es, den Menschen wieder die natürlichen Bewegungsabläufe des Barfußlaufens zu ermöglichen und sie gleichzeitig vor spitzen und scharfen Gegenständen zu schützen.

Den richtigen Durchbruch schaffte diese Schuhart aber erst, als der bekannte Sohlenhersteller Vibram sich dazu entschloss, einen minimalistischen Schuh zu entwickeln, bei dem jede Zehe eine eigene Zehentasche belegt.

Dieser Trend verfolgt also genau das gegenteilige Ziel der Standardlaufschuhe, hier wird versucht, den Körper so gut wie mögliche durch diverse Dämpfungs- und Stabilisierungsmechanismen zu unterstützen. Dies führt allerdings bei manchen Leuten, oft in Kombination mit falscher Lauftechnik, zu größeren Belastungen in Hüfte, Knie und sonstigen Gelenken. Außerdem werden die Muskeln im Fuß kaum noch trainiert, da ja der Schuh die meiste Arbeit übernimmt.

Der Umstieg

Entscheidet man sich nun dafür, sich ein Paar der Barfußschuhe zu kaufen, so gibt es einige Dinge zu beachten. Zuerst einmal muss man sich zwischen den verschiedenen Typen entscheiden, so gibt es Modelle wie die Nike Free, die wie normale Schuhe aussehen und auch noch über eine gewisse Dämpfung verfügen. Daneben gibt es sogenannte Minimalschuhe, die nur aus Sohle und Obermaterial bestehen, der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist wohl der Vibram Five Fingers.

Egal für welches Modell Sie sich letztendlich entscheiden, der Einstieg sollte äußerst langsam erfolgen, da beim Barfußlaufen, bzw. Laufen mit Barfußschuhen, komplett andere Belastungen auftreten, als bei normalen Runningschuhen.

Dadurch, dass wir von Kindesbeinen an Schuhe tragen, gewöhnen wir uns einen Laufstil an, bei dem zuerst mit den Fersen aufgesetzt und dann über den Fußballen abgerollt wird. Unser natürlicher Laufstil erfolgt jedoch vor allem über den Mittel- und Vorderfuß. Wenn Sie nun also auf Barfußlaufen umsteigen, stellt sich bei den meisten Leuten der Laufstil im Laufe der Zeit wieder um, was zu, für den Körper, komplett neuen Belastungen führt. Deshalb sollten Sie Ihre Barfußschuhe in der ersten Woche nur zuhause tragen und sich so an die neue Gangart und Belastung zu gewöhnen. Anschließend können Sie die Schuhe auch zu kürzeren Runningeinheiten anziehen, wobei Sie zu Beginn nicht mehr als ein oder zwei Einheiten pro Woche mit den Barfußschuhen laufen sollten.

Auch wenn sich diese Vorgehensweise äußerst langwierig und übervorsichtig anhört, beugt sie doch Verletzungen vor, die durch Überlastungen auftreten können. Außerdem werden Sie schon nach dem ersten kurzen Lauf feststellen, wie sehr Ihre Muskeln durch Ihren neuen Laufstil beansprucht werden, was sich in aller Regel durch einen starken Muskelkater äußert.

Für wen sind Barfußschuhe geeignet?

Viele renommierte Sportwissenschaftler empfehlen Barfußschuhe eigentlich für jedermann, mit der Einschränkung, dass Menschen mit sehr deformierten Zehen, mit normalen Laufschuhen besser bedient sind.

Vor allem Personen, die beim Laufen häufig Schmerzen haben bzw. bekommen, lohnt sich ein Blick auf die Barfußschuhe, da Sie neue Reize setzen und der Körper Unebenheiten und Ähnliches selbst ausgleichen muss, wodurch mehr Stützmuskulatur aufgebaut wird.

Auch immer mehr Profis, die regelmäßig Marathons und Halbmarathons laufen, entscheiden sich für Barfußschuhe, da so zwar der Fuß gegen Scherben und spitze Gegenstände geschützt ist, man aber trotzdem noch direkten Kontakt zum Untergrund hat. Häufig versuchen Sie damit einen neuen Reiz zu setzen, um Ihr Training effektiver zu gestalten und neue Muskelgruppen anzusprechen. Mittlerweile gibt es aber auch eine steigende Anzahl an Läufern, die komplette Marathons in solchen Schuhen absolvieren.

Welche Modelle gibt es?

Wie bereits angesprochen, gibt es Barfußschuhe, die zwar aussehen wie normale Schuhe, aber durch ihre verringerte Dämpfung und äußerst flexible Sohle ein Gefühl wie Barfußlaufen erzeugen. Da es das erste Modell war, gilt hier der Nike Free als Paradebeispiel. Mittlerweile hat jedoch fast jede größere Marke nachgezogen, sodass Sie auch bei Ihrer bevorzugten Laufmarke sicher fündig werden sollten. Sowohl bei Adidas, Reebok, Asics, Nike und Brooks gibt es mittlerweile verschiedene Modelle von Barfußschuhen, aus denen Sie das für Sie passende Modell auswählen können.

Daneben gibt es auch noch sogenannte Zehenschuhe, bei denen es verschiedene Ausführungen gibt. Bei manchen Modellen hat nur die große Zehe ein eigenes Fach, bei einigen alle bis auf die kleine Zehe, die in dem Fall mit der Zehe daneben in einem Fach steckt und dann gibt es noch die Modelle, bei denen jede Zehe ein eigenes Fach hat, was höchste Flexibilität gewährleistet. Derartige Zehenschuhe gibt es mittlerweile von den Marken Adidas, Fila, ZEM und Vibram, wobei letzterer der bekannteste Hersteller von Zehenschuhen ist und die größte Erfahrung in diesem Bereich mitbringt. Vibram war bis zur Einführung ihrer Zehenschuhe eigentlich nur dafür bekannt, hochwertige Schuhsohlen für Hersteller von Berg-, Wander- und Trekkingschuhen, anzufertigen. Mittlerweile sind sie jedoch im Sektor Zehenschuhe Marktführer und erfreuen sich vor allem in den USA sehr großer Beliebtheit, was auch immer mehr auf den europäischen Markt abfärbt.

Wissenswertes

Natürlich wurden seit der Einführung von Barfuß- und Zehenschuhen diverse Studien zu den Vor- und Nachteilen dieser Schuhe durchgeführt. Bei diesen Studien wurde unter anderem herausgefunden, dass Zehenschuhe den Fuß um 30 % mehr kräftigen, als reguläre Laufschuhe. Außerdem beugt man nach Meinung vieler Physiotherapeuten durch regelmäßiges barfuß laufen auch Fußfehlstellungen vor.

Die Belastungen für Hüfte, Knie und andere Gelenke in den Beinen sollen außerdem bis zu 50% unter denen liegen, die beim Running mit gedämpften Laufschuhen auftreten.

Wenn man also den langsamen Umstieg beachtet und auf seinen Körper hört, haben die Barfußschuhe und das Barfußlaufen, viele Vorteile für den Läufer.

Der Fitnesstrend

Vor allem durch Filme, Serien und diverse Magazine wurde in den letzten Jahren ein sportliches Idealbild für Männer und Frauen geschaffen. Immer mehr Menschen versuchen diesem auch zu entsprechen und betreiben daher ausgiebig verschiedene Sportarten, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Dies ist wohl einer der Gründe, weshalb der Fitnesssport so stark an Beliebtheit gewonnen hat.

Egal ob Sie im Fitnessstudio oder zuhause trainieren, Sie sollten sich dafür entsprechende Fitnesskleidung anschaffen, die im Vergleich zu normalen Klamotten aus Baumwolle diverse Vorteile bietet.

Fitness-Bekleidung

Schweiß – die zuerst sichtbare Begleiterscheinung beim Fitnesstraining, ist die natürliche Methode unseres Körpers, sich zu kühlen. Trägt man aber normale Kleidung aus beispielsweise Baumwolle, saugt diese den Schweiß zwar auf, gibt ihn aber nur sehr langsam wieder ab, seine Kühlfunktion  entfällt also praktisch. Zusätzlich kann es dabei zu einer Erkältung kommen, etwa wenn Zugluft herrscht, da eine nasse Körper- bzw. Kleidungsoberfläche zu einem schnellen auskühlen führen kann. Aus diesem Grund sollte man beim Training atmungsaktive Fitnesskleidung wählen, die verhindert, dass sich der Schweiß zwischen Haut und Kleidung staut und stattdessen schnell abtransportiert wird.

Das Material der Wahl ist bei den meisten, vor allem bei hochwertigen, Fitnessbekleidungen deshalb ein Microfasergewebe. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl wasseranziehende, als auch wasserabstoßende Eigenschaften besitzt. Zuerst wird der Schweiß vom Körper weg durch die Bekleidung an die Oberfläche transportiert. Dort kann sie dann verdunsten und die wasserabstoßende Schicht verhindert, dass Feuchtigkeit in umgekehrter Richtung durch die Bekleidung auf die Haut gelangt.

Weitere nützliche Eigenschaften, die Fitnesskleidung besitzen sollten, sind Flexibilität und ein möglichst geringes Gewicht, damit man bei den Übungen nicht behindert wird und sich frei bewegen kann.

Fitness-Schuhe

Benötigt man wirklich spezielle Fitnessschuhe? Diese Frage haben sich wohl schon viele Fitnessbegeisterte, speziell Anfänger gestellt. Wahrscheinlich haben sie die meisten für sich mit „Nein“ beantwortet und auf normale Laufschuhe zurückgegriffen.

Beim Fitnesssport entstehen jedoch in der Regel andere Belastungen für den Fuß und die Gelenke als beim Laufsport. Daraus und aufgrund einiger anderer Faktoren, ergeben sich andere Anforderungen an einen Fitnessschuh.

Beiden gemeinsam ist in jedem Fall, dass Sie sich bei der Wahl des passenden Schuhs beraten lassen sollten, indem Sie eine Fuß- und Bewegungsanalyse durchführen lassen.

Betrachtet man nun spezielle Fitnessschuhe von außen nach innen, so fällt zuerst die Sohle auf, die bei dieser Art Schuhe rutschfest ist und nicht auf Hallenböden abfärben sollte. Zur Dämpfung trägt die Sohle jedoch nicht bei.

Für die Mittelsohle, direkt über der Gummisohle gelegen, ist wichtig, dass sie den Fuß stabilisiert und führt, da es beim Fitnesstraining häufig zu abrupten Richtungswechseln kommt. Außerdem muss diese Schicht die Gelenke auch vor zu harten Aufprällen, beispielsweise bei der Landung nach Sprüngen schützen.

Das Obermaterial des Schuhs sollte sehr atmungsaktiv sein und eine gute Luftzirkulation gewährleisten, damit der Schweiß und die Feuchtigkeit vom Fuß weg aus dem Schuh transportiert werden kann, wodurch auch die Geruchsbildung verringert wird.

Bei der Wahl des Schafts kommt es auf die bevorzugte Fitnessart an, ein hoher Schaft stützt den Fuß besser und gibt ihm Stabilität, was vor allem beim Gewichtheben in Verbindung mit Kniebeugen und ähnlichen Übungen wichtig ist. Ein niedriger Schaft bietet dagegen mehr Bewegungsfreiheit, dies ist von Vorteil bei Übungen, wie sie bei Freeletics oder Crossfit auftreten.

Geräte für Ihr Zuhause

Berufstätige mit späten Arbeitszeiten, sowie Menschen, die weit weg vom nächsten Fitnessstudio wohnen, sind wohl die zwei Hauptgruppen, die sich zuhause einen eigenen Trainingsraum einrichten.

Je nachdem, wie Ihre persönlichen Fitnessziele aussehen, reicht im Normalfall für den Anfang ein Hantelset, eine Gymnastikmatte und eine Klimmzugstange aus, damit Sie diverse Übungen ausführen und schon bald Fortschritte machen können.

Der Trend des Trainings mit dem eigenen Körpergewicht hat außerdem Schlaufensysteme auf den Markt gebracht, die für die Anzahl der Übungen, die sich mit ihnen durchführen lässt, enorm preiswert sind und sich somit perfekt für das Training zuhause eignen.

Wer in den eigenen vier Wänden genügend Platz zur Verfügung hat und das Training etwas professioneller gestalten möchte, kann sich aus verschiedenen Fitnessgeräten sein eigenes Privatstudio zusammenstellen.

Der Klassiker unter den Fitnessgeräten für zuhause ist wohl das sogenannte Ergometer, bei dem es sich um einen Heimtrainer handelt, auf dem man gegen verschiedene Widerstände Fahrrad fahren kann.

Etwas sperriger und auch kostspieliger sind Laufbänder, sie haben jedoch den großen Vorteil, dass man auf Ihnen unabhängig vom Wetter und ähnlichen äußeren Einflüssen, verschiedene Trainingsprogramme mit unterschiedlichen Steigungen absolvieren kann. Es ist also egal, zu welcher Tages- und Jahreszeit Sie sich für einen Lauf entscheiden, auf einem Laufband sind Sie sicher und trocken unterwegs.

Das mittlerweile beliebteste Fitnessgerät ist der sogenannte Crosstrainer, bei dem man sich mit dem ganzen Körper bewegt. Die Hände umfassen zwei Stangen, die mit zwei Pedalen verbunden sind, auf denen man steht. Läuft man nun los bewegen sich Arme und Beine gegengleich, geht also das linke Bein nach vorne, geht der linke Arm nach hinten. Dies führt dazu, dass mit dem Crosstrainer anders als beim Ergometer der komplette Körper in Bewegung ist. Gleichzeitig ist der Crosstrainer trotzdem äußerst gelenkschonend, da das vom Joggen und Running bekannte Auftreten des Fußes entfällt, obwohl sich der Bewegungsablauf ähnelt.

Anfangs für das Training von professionellen Ruderern entwickelt, erfreuen sich Rudergeräte in den letzten Jahren steigender Beliebtheit, was vor allem daran liegen dürfte, dass man mit ihnen seinen kompletten Körper vom Oberkörper bis zu den Beinen trainiert. Zu beachten ist beim Kauf eines Rudergerätes, dass es verschieden Modelle gibt, die entweder mit Gummizügen, Luft oder Wasser den benötigten Widerstand herstellen. Die hochwertigsten und teuersten Geräte bedienen sich in der Regel des Wassersystems, was nicht nur ästhetische Vorteile hat.

Klassische Hantelbänke kennt wohl jeder aus Fitnessstudios und diversen Filmen. Auch für zuhause bietet sich eine Hantelbank an, da man hier verschiedene Übungen durchführen kann, wie etwa das klassische Bankdrücken. Gleichzeitig bietet Sie auch die Möglichkeit diverse andere Übungen für die Beine und den Oberkörper zu absolvieren. Außerdem lassen sich die Bänke mit nahezu beliebig vielen Hantelscheiben erweitern, falls das Training nicht mehr fordernd genug ist.

Will man hingegen echtes Fitnessstudio-Feeling im eigenen Haus, bietet sich die Anschaffung einer Kraftstation an. Diese fand man bis vor wenigen Jahren ausschließlich in Studios, mittlerweile haben sie aber auch in Privathaushalten Einzug erhalten. Der große Vorteil dieser Stationen ist, dass Übungen fast ausschließlich geführt absolviert werden können und so das Verletzungsrisiko minimiert wird. Im Vergleich zur klassischen Hantelbank haben sie jedoch den Nachteil, dass ihr Maximalgewicht, mit dem Übungen durchgeführt werden können, begrenzt ist und danach kaum noch erweitert werden kann. Ansonsten bietet eine solche Station die Möglichkeit eine Vielzahl unterschiedlicher Übungen durchzuführen, um fast alle Muskelgruppen anzusprechen.

Neueste Trends

Fast alle neuen Fitnesstrends kommen aus dem Mutterland des Fitnesssports USA und werden von dort dann in anderen Ländern übernommen. In den letzten Monaten sind von dort beispielsweise Freeletics und Crossfit zu uns gekommen.

Bei Freeletics wird der Großteil der Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder mit nur wenigen Hilfsmitteln wie einer Klimmzugstange ausgeführt. Dadurch lässt sich diese Sportart praktisch von jedem betreiben, ohne, dass es die Person etwas kostet.

Crossfit vereint, wie der Name schon sagt, Übungen aus verschiedenen anderen Fitnesssportarten und kombiniert diese zu Workouts, wobei möglichst viele Muskeln gleichzeitig angesprochen werden sollen.

Seit einigen Jahren schon hält nun die Popularität von Yoga an, was sicherlich zu großen Teilen daran liegt, dass immer wieder neue Varianten erfunden werden, die die Beliebtheit hoch halten. In diesem Jahr war das beispielsweise das sogenannte Schwerelos-Yoga, bei dem man in Seilen oder Tüchern von der Decke hängt und dabei Yogaposen ausführt. Allerdings hat sich dieser Trend bei uns noch nicht so weit verbreitet.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass gerade solche Workouts immer beliebter werden, für die man wenig Zeit benötigt. In der Regel handelt es sich dabei um sogenanntes Hochintensives-Intervall Training (HIIT), wozu auch Freeletics gezählt werden kann.

Bei den Fitnesstrends für Damen lässt sich feststellen, dass hier vor allem solche Sportarten beliebt sind, die tänzerische Elemente beinhalten. Zu den bekanntesten und populärsten Vertretern gehört hier zweifelsohne das Zumba, bei dem zu rhythmischer Musik verschiedene Übungen durchgeführt werden.

In den nächsten Monaten werden wohl wieder einige neue Trends aus den USA bei uns Einzug erhalten, wozu auch folgende Workouts gehören:

„WaveShape“ wird ein Workout genannt, das ursprünglich entwickelt wurde, um Surfern zu helfen, ihre Muskeln besser für ihren Sport zu trainieren. Da die Ergebnisse jedoch überraschend gut für alle Muskelgruppen waren, gibt es dieses Workout mittlerweile für jeden kostenlos im Internet.

Rudern ist eigentlich kein neues Workout, allerdings hat es in den letzten Jahren, außerhalb Englands, eher ein Schattendasein geführt. Mittlerweile hat sich das etwas geändert und es gibt in den USA immer mehr Gruppenprogramme, in denen gemeinsam in einem Raum gerudert wird. Deshalb ist damit zu rechnen, dass bald auch bei uns solche Rudergruppen angeboten werden.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das „Stand-Up-Paddeling“ (SUP), bei dem man sich auf ein Surfbrett stellt und sich dann dort stehend mit einem Paddel fortbewegt. Bei dieser sportlichen Betätigung werden im ganzen Körper Muskeln angesprochen und gleichzeitig die Balance trainiert.

Eher ein Kardio-Workout ist „Pound“. Hierbei wird mit leichten Schlagzeugstöcken auf einem Gymnastikball getrommelt, während man verschiedene Tanzbewegungen dazu absolviert.

Vor allem in den USA werden zudem Workouts mit Kampfsportelementen immer beliebter, da sie gleichzeitig häufig auch eine Art Selbstverteidigungstraining darstellen und so gut wie alle Muskelgruppen ansprechen.

Generell lässt sich sagen, dass immer häufiger verschiedene Elemente aus unterschiedlichen Sportarten kombiniert und daraus neue Workouts entwickelt werden. Dadurch wird versucht, die besten, bzw. anstrengendsten Bestandteile zu einem hochintensiven Training zu verbinden.

Der Weg zum Erfolg

Der erste Schritt ist mit dem Beginn des Trainings bereits getan, wenn Sie nun auch noch darauf achten, vor allem nach dem Workout kein „Belohnungsessen“ einzunehmen, werden Sie sehr schnell große Erfolge feststellen können. Ansonsten werden Sie auch mit den neuesten Fitnesstrends nach einer gewissen Zeit kaum noch Fortschritte sehen.

Suchen Sie sich außerdem am besten einen Bekannten, der das gleiche Ziel verfolgt wie Sie. Zu zweit trainiert es sich immer leichter, da man sich gegenseitig motivieren oder zum Training überreden kann.

Es bringt außerdem deutlich mehr, wenn Sie regelmäßig, also beispielsweise zweimal pro Woche trainieren, als sich einmal im Monat richtig auszupowern. Versuchen Sie deshalb, eine gewisse Routine in Ihr Trainingsprogramm  zu bekommen, indem Sie beispielsweise jeden Montag und Donnerstag trainieren.

Camping

Immer mehr Menschen versuchen dem stressigen Alltag zu entgehen, indem sie sich in die Natur zurückziehen und dort einige Zeit verbringen. Dies hat zu einer steigenden Beliebtheit des Campings geführt. Unterschieden wird hier hauptsächlich zwischen Outdoorcamping und Camping auf speziellen Zelt und Campingplätzen.

Zu beachten ist auf jeden Fall, dass es beispielsweise in Deutschland verboten ist, auf nicht gekennzeichneten Flächen sein Zelt aufzustellen, wohingegen es vor allem in skandinavischen Ländern komplett anders aussieht. Dort gibt es das sogenannte „Jedermannsrecht“, das besagt, dass man sowohl auf öffentlichen als auch privaten Grundstücken für eine Nacht sein Zelt aufschlagen darf. Einschränkungen für diese Regel gibt es nur wenige, so muss sich das Zelt z.B. außerhalb der Sichtweite von Wohnhäusern befinden und man darf kein Lagerfeuer machen oder Müll hinterlassen.

Das Zelt

Das wohl wichtigste Utensil für einen Campingausflug in die Wildnis ist ein geeignetes Zelt. Hier hat sich besonders in den letzten Jahren viel getan in Sachen Neuentwicklungen, so gibt es mittlerweile Zelte, die sich innerhalb von wenigen Sekunden bzw. Minuten aufstellen lassen.

Zur Auswahl des für Sie passenden Zeltes gibt es einige Kriterien, die Sie dabei beachten sollten. Zuerst einmal ist die Größe wichtig, je nachdem, wie viele Personen im Zelt Platz finden sollen, gibt es entsprechend große oder kleine Zelte. Außerdem spielt das Wetter in Ihren bevorzugten Zielgebieten eine entscheidende Rolle. Jedes Zelt wird auf seine Wasserfestigkeit im Labor getestet und entsprechend mit der Wassersäule in mm gekennzeichnet. Je nachdem, welche Niederschlagsmenge zu erwarten ist, sollten Sie auch ein entsprechend wasserfestes Zelt wählen. Vor allem auf längeren Touren spielt außerdem das Packmaß eine große Rolle, da das Gewicht ja zusätzlich zur restlichen Ausrüstung umhergetragen werden muss.

Nach einer langen Wanderung während des Tages kann es außerdem entspannend sein, wenn man nicht noch eine halbe Stunde oder länger braucht, um sein Zelt aufzubauen. Dafür gibt es mittlerweile sogenannte Ruck-Zuck-Zelte, die sich innerhalb von Sekunden bzw. wenigen Minuten mit geringem Aufwand aufstellen lassen.

Vor allem in Gebieten, in denen Stechmücken und Ähnliches vorkommen, ist außerdem ein Mückennetz eine Überlegung wert, da es Sie vor deren Angriffen schützt und Sie so nachts ruhig schlafen lässt.

Der Schlafsack

Selbst in Gebieten, in denen es am Tag heiß ist, wie etwa Wüsten, kann es nachts äußerst kalt werden. Um dann nicht zu unterkühlen sollten Sie sich neben einem Zelt auch einen hochwertigen Schlafsack anschaffen, der zwar Ihre Körperwärme im Inneren hält und Sie dadurch wärmt, aber gleichzeitig atmungsaktiv ist und Schweiß nach außen abführt. Außerdem sollten Sie daneben auch Dinge wie Packmaß, sowie die Körpergröße und Temperatur, für die der Schlafsack ausgelegt ist, beachten.

Als Unterlage bietet sich für den Schlafsack eine Thermomatte an, die in der Regel selbst aufblasend ist und Sie vor spitzen Steinen und der Kälte des Bodens besser schützt, als der blanke Zeltboden.

Die Kleidung

Ähnlich wie beim Wandern oder Trekking, sollte Ihre Kleidung in kalten Gebieten aus mehreren Schichten bestehen, dies nennt man das Zwiebelprinzip. Beginnen Sie am besten mit Funktionsunterwäsche, die Sie zwar ausreichend wärmt, aber auch den entstehenden Schweiß nach außen abführt. Darüber empfiehlt sich eine Softshell- oder Fleecejacke, die eine zusätzliche Wärmeschicht darstellt und den Schweiß noch weiter vom Körper wegtransportiert. Als äußerste Schicht bietet sich eine wasser- und winddichte Jacke und Hose an, die Sie vor äußeren Umwelteinflüssen schützt. Achten Sie allerdings darauf, dass auch diese atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit nach außen ableiten.

Je nachdem, wie warm es in Ihrem Zielgebiet ist, können Sie entsprechend Schichten weglassen. Beachten Sie aber, dass es fast überall nachts erstaunlich abkühlen kann, nehmen Sie also lieber ein wärmendes Kleidungsstück zu viel mit.

In wärmeren Gebieten, bzw. Jahreszeiten, kommt es vor allem auf die Atmungsaktivität und den Feuchtigkeitstransport der Kleidung an. Trotzdem sollten Sie vor allem in Gebieten, die zwar ein warmes, aber regenreiches Klima besitzen, wasserdichte Kleidung mitführen, da man auch dort schnell auskühlt, wenn man sich in nasser Kleidung bewegt.

Besonders in feuchten Gebieten gibt es häufig Stechmückenplagen, die allen Menschen und Tieren dort zusetzen. Da dies nicht nur unangenehm ist, sondern durch übertragbare Krankheiten auch gefährlich sein kann, sollte man sich ausreichend schützen. Da man in der Regel überall am Körper Kleidung trägt, die eine unüberwindbare Barriere für die Mücken darstellen, bleiben  die einzigen ungeschützten Körperteile meist der Hals und der Kopf. Um auch dort geschützt zu sein gibt es spezielle Mückenschutznetze, die man über den Kopf ziehen kann. Damit dadurch dann die Sicht nicht beeinträchtigt wird, bestehen Sie in der Regel aus speziellen Materialien.

Verpflegung

Wenn Sie sich nicht jeden Tag auf einer Tour mit kalten Speisen begnügen wollen, benötigen Sie einige Utensilien, mit denen Sie sich warme Mahlzeiten zubereiten können.

Um Wasser zum Kochen zu bringen, oder Fertigmahlzeiten aufzuwärmen, benötigen Sie neben Feuer, entweder Lagerfeuer oder Trockenbrennstoff, auch entsprechende Töpfe oder Koch Sets, die teilweise mit solchen Trockenbrennstoffen betrieben werden können. Achten Sie hierbei vor allem auf ein möglichst geringes Gewicht, da Sie ja alles irgendwie transportieren müssen.

Natürlich hat der Handel für die Anforderungen beim Wandern und Trekking spezielle Produkte wie Falt-Teller, Koch Sets und Campingspülen entwickelt, die zwar äußerst praktisch sind, gleichzeitig aber ein geringes Packmaß und Gewicht besitzen. Dadurch sind Sie prädestiniert für einen Einsatz beim Camping in der Natur.

Körperpflege

Auch auf Touren in entlegenste Gebiete, sollten Sie Ihre Körperhygiene, zum Wohl Ihrer Mitreisenden und Ihrer Haut, nicht vernachlässigen. Hierfür gibt es spezielle Produkte, die in kleinen Packungen geliefert werden und extra für die Körperpflege in der Natur entwickelt werden, diese also möglichst wenig schädigen und verschmutzen.

Gibt es in Ihrem Zielgebiet keine Wasserfälle, oder Ihnen ist das Wasser schlicht zu kalt, könnte eine sogenannte Trekkingdusche eine Überlegung wert sein. Diese wird mit Wasser gefüllt und anschließend in die Sonne gehängt, wo sich das Wasser dann erwärmt. Da die Duschen aus Kunststoffgewebe sind, besitzen sie außerdem ein geringes Packmaß und ein sehr geringes Gewicht, wodurch Sie sich leicht transportieren lassen.

Außerdem gibt es verschiedenste Gels und Lotionen, mit denen Sie kleinere Verletzungen, Verspannungen und Ähnliches behandeln, bzw. müde Muskeln pflegen können.